Zwei Stewartsche Toroide
| Der
ausgehöhlte
Dodekaederstumpf: Eines von mehreren tausend Toroiden
(„Hohlkörpern“), die Bonnie M. Stewart in den siebziger Jahren
konstruiert hat. Man hebe aus einem Dodekaederstumpf (zwölf Zehnecke,
zwanzig Dreiecke) zwölf Gruben aus, sodaß jedes Zehneck verschwindet
und am Boden jeder Grube ein Fünfeck bleibt. Dann vertiefe man jede
Grube, indem man noch ein fünfseitiges Antiprisma ausgräbt – und siehe
da: Die Grabungen treffen sich. Wenn man im Zentrum des ganzen Gebildes
noch ein Dodekaeder wegnimmt, erhält man den vorliegenden Körper. Er
hat zwölf fünfeckige Löcher, ist aber nur von gleichseitigen Dreiecken
und Quadraten begrenzt. Nr. 34, 9 Blatt, 4,50 Euro. |
|
|
Das
rotunden-ausgehöhlte große Rhomben-Ikosidodekaeder: Ein
besonders prachtvolles Stewartsches Toroid. Man nimmt einen
archimedischen (halbregelmäßigen) Körper, das große
Rhomben-Ikosidodekaeder, nimmt davon zwölfmal die Hälfte eines weiteren
archimedischen Körpers, des Dodekaederstumpfs, weg und gerät auf die
Fünfecke eines dritten archimedischen Körpers, des gewöhnlichen
Rhomben-Ikosidodekaeders. Entfernt man auch noch diesen Körper aus dem
Zentrum des Gebildes, so bleibt ein edel durchbrochener, zwölflöchriger
Körper. |
|