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Natürlich kann
man keinen
unendlichen Körper basteln – aber einen Ausschnitt davon schon. Wenn
ein Körper lauter gleiche Ecken hat und sich in jeder Ecke, sagen wir,
genau sieben gleichseitige Dreiecke treffen, dann muß dieser Körper
unendlich ausgedehnt sein. Einzelheiten finden sich in meinem Artikel
„Unendliche regelmäßige Körper“ in Spektrum der Wissenschaft, Januar
2011, S. 66. Zu drei der vier dort abgebildeten Körper finden Sie hier
die Bausätze. Diese sind vor allem interessant für größere Gruppen
(Bastelnachmittage mit Schülern …). Dabei können Sie die Größe des
Objekts nach der Anzahl der Teilnehmer und der verfügbaren Zeit
bestimmen. Daumenpeilung: Ein Blatt verursacht insgesamt (Ritzen,
Schneiden, Zusammenkleben) einen Arbeitsaufwand von ungefähr einer
halben Stunde. |
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Der
unendliche platonische Körper {3, 7}: definiert durch die
Bedingung,
daß in jeder Ecke sieben Dreiecke zusammentreffen. Der Körper entsteht
dadurch, daß man Ikosaeder und Oktaeder aus raffinierte Weise
zusammensetzt. |
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Ein
unendlicher platonischer Körper namens {4, 5}: In jeder Ecke
treffen sich fünf Quadrate. Dabei ergit sich, daß drei dieser fünf
Quadrate in einer Ebene liegen – nichts für die Puristen, aber eine
interessante dreidimensionale Gitterstruktur. |
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Der
unendliche platonische Körper {3, 8}: Durch geschicktes
Zusammenbauen von Oktaedern wird erreicht, daß sich in jeder Ecke genau
acht Dreiecke treffen. Die Oktaeder sind so angeordnet wie im
Diamantkristall die Kohlenstoffatome. |
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