Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, aus einem (platonischen oder weniger regelmäßigen) Körper einen Stern zu machen: Zelte auf die Seitenflächen aufsetzen, gewisse Seitenflächen verlängern, ebene Flächen durch mehrere Eckpunkte und das Innere des Körpers legen … Hier gibt es wieder eine buntgemischte Auswahl. |
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Sternkörper zum Ikosaeder:
Um jede Ecke des Ikosaeders liegen fünf Dreiecke. Diejenigen Seiten
dieser fünf Dreiecke, die der gemeinsamen Ecke gegenüberliegen, bilden
ein regelmäßiges Fünfeck. Man verlängere die Seiten dieses Fünfecks zum
Pentagramm (Fünfstern). Wenn man das für jede Ecke des Ikosaeders tut,
erhält man diesen Körper. |
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Der Würfelstern: Indem man
bestimmte Ebenen durch einen Würfel legt, erhält man einen Stern mit 12
Spitzen, deren jede einen rautenförmigen Querschnitt hat. Man findet
ihn auf M. C. Eschers bekanntem Vexierbild „Wasserfall“ als
Turmspitzendekoration abgebildet. |
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| Kleines
Sterndodekaeder: Der Körper besteht aus allen zwölf
Fünfecken, die in den Kanten des Ikosaeders enthalten sind (vgl. Nr.
5). Im Gegensatz zum gewöhnlichen Dodekaeder durchdringen sich hier
alle Fünfecke gegenseitig, so daß jedes Fünfeck von einem Pentagramm
bedeckt ist. Nr. 13, sechsfarbig, 6 Blatt, 3,00 Euro. |
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Großes
Sterndodekaeder: Man kann drei (nicht benachbarte)
Ecken eines Ikosaeders zu einem gleichseitigen Dreieck verbinden;
insgesamt gibt es 20 solcher Dreiecke im Ikosaeder. Zusammen ergeben
sie einen kompliziert gebauten, vielfach gefalteten und sehr
farbenfrohen zwölfspitzigen Stern. |
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Das
Rhombendodekadodekaeder: Dies ist schon eines der
edleren unter den "uniformen Polyedern", das heißt Körpern aus lauter
regelmäßigen Flächen, die aber sternförmig sein und sich gegenseitig
durchdringen dürfen. Der Körper besteht aus zwölf weißen Fünfsternen,
zwölf schwarzen Fünfecken und dreißig Quadraten in fünf verschiedenen
Farben – groß, bunt und prachtvoll. |
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Der Keplerstern: Einer der vier klassischen
Kepler-Poinsot-Sternkörper. Er besteht aus zwölf Fünfsternen, die sich
gegenseitig durchdringen, und zwar derart, dass von jedem Stern das
zentrale Fünfeck unsichtbar bleibt. Durch Innenverstrebungen ist der
Körper sehr steif; daher kann man 12 Exemplare zu einem kleinen
Keplerstern-Fraktal zusammensetzen und 144 zu einem großen; das sieht
dann recht eindrucksvoll aus. |
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Das Dodekadodekaeder:Dieses
uniforme Polyeder besteht aus zwölf Fünfecken und zwölf Fünfsternen. Je
ein Fünfeck und ein Fünfstern sind parallel zueinander und tragen die
gleiche Farbe. Von den sechs vorhandenen Farben sieht man auf den
ersten Blick immer nur drei und wundert sich, dass der Körper aus
verschiedenen Blickwinkeln so völlig verschieden aussieht. Und
hartnäckig hält sich die optische Illusion, die einspringenden Ecken
wären gewöhnliche (vorspringende) Ecken. |
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